4 Punkte wie du deine Beziehung zum Vater verbessern kannst

 

Mach doch gleich mal den Test aus der Podcastfolge!

Welche Liebessprache sprichst du?

Hier kommst du zum Download des PDF:

(Hier klicken)

 

Was kannst du tun, um als erwachsener Mann die Beziehung zu deinem Vater zu klären und dich selbst dabei aus deinen alten, überholten Gedankenmustern zu befreien? Gedankliche Geschichten und Überzeugungen, die dich emotional gefangen halten und dadurch auch deinen persönlichen Erfolg verhindern?

Darum geht es in dieser Podcastepisode

In meinen Kursen zum Thema Ahnenarbeit und Ahnenheilung für Männer geht es natürlich auch um die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Und wie eine ungeklärte Beziehung dich als erwachsener Mann/als erwachsener Sohn noch an deinen Vater binden kann, so dass du dein eigenes Leben als Erwachsener nicht eigenverantwortlich und erfolgreich führen kannst.

Es gibt verschiedene Hintergründe und Punkte, die zu einer ungeklärten, ungelösten Sohn-Vater-Beziehung führen können. Und auf ein paar möchte ich heute mal eingehen. Und ich möchte dir auch Lösungen aufzeigen und Wege, die du gehen kannst, um deine Beziehung zum Vater zu klären. Und das sogar, wenn dein Vater schon gestorben ist und du auf energetische Weise noch mit ihm verbunden bist, was dich ja auch beeinflusst!

Der 1. Punkt, den ich heute ansprechen möchte, sind bestehende Generationsunterschiede. Unsere Großväter und Väter waren Männer, die teilweise durch den 2.Weltkrieg oder die Zeiten danach stark geprägt wurden. In dieser Zeit ging es maßgeblich immer ums Überleben! Und in der Nachkriegszeit ging es auch noch lange darum, Sicherheiten zu schaffen. Um dem erlebten materiellen und emotionalen Mangel etwas entgegen zu setzen. Das heißt, das Leben zu der Zeit drehte sich um völlig andere Inhalte und Werte wie heute. Und nicht zu vergessen, dass die Männer lange als Alleinverdiener die Ernährer der Familie waren. In Westdeutschland z.B. durften Frauen ab den 70er Jahren erst dann arbeiten gehen, sofern die Berufstätigkeit der Frau mit der Familie und ihren ehelichen Pflichten vereinbar war. Das heißt, es gab hier sogar eine gesetzlich verankerte Rollentrennung: was ist Aufgabe des Mannes und was ist Aufgabe der Frau.

Unsere Väter und Großväter sind also mit völlig anderen Wertvorstellungen und Erfahrungen aufgewachsen, die sie und ihr männliches Bild geprägt haben. Und die heutigen erwachsenen Männer sind schon 1-2 Generationen später und haben natürlich ganz andere Werte, Vorstellungen und Prägungen über das Mannsein. Heutzutage ist es nicht mehr üblich, Alleinverdiener zu sein in einer Familie. Heutzutage geht die Frau mit arbeiten, weil sie das möchte oder weil eben auch ein 2. Gehalt von nöten ist, um die Lebenshaltungskosten bestreiten zu können.

Allein solch unterschiedliche Vorstellungen und Prägungen können zwischen Vater und Sohn zu Diskrepanzen führen, wenn das nicht erkannt wird. Dann kann es auch sein, dass der Vater unterschwellig seinem Sohn suggeriert, er wäre nicht in der Lage, seine Familie zu ernähren, nur weil seine Frau auch arbeiten geht. Und diese vom Sohn empfundene Abwertung durch den Vater hat letztendlich ihren Ursprung darin, dass der Vater völlig andere Werte und Prägungen als Mann verinnerlicht hat, die heute einfach so nicht mehr üblich oder machbar sind.

Ein weiterer Punkt kann sein: du hegst negative Gefühle gegenüber deinen Eltern, obwohl du in deiner Kindheit im Grunde keine schwerwiegenden Situationen, wie z.B. physischen oder psychischen Mißbrauch erlitten hast. Wenn du also heute noch gedankliche Geschichten über deine Vergangenheit hast, die z.B. lauten: ich habe zuwenig Liebe als Sohn bekommen; nie war Papa für mich richtig da; ich habe selten Lob vom Papa erhalten, weil es nie gut genug war, was ich tat und das ist auch heute noch so….usw. usf., dann lebst du heute noch in deiner Vergangenheit und den gedanklichen Geschichten dazu, die du dir noch immer erzählst. Und du erzählst dir womöglich auch, dass genau diese erlebten Umstände aus deiner Kindheit heute die Ursache sind für deine Mißerfolge, für deinen Mangel, für deine Fehlentscheidungen im Leben. Du kreierst dir also eine Geschichte im Kopf zu dir selbst, die dann natürlich auch Einfluss hat auf dein heutiges Leben als Mann und deine Entscheidungen im Leben. Wichtig ist hier, dass du das erkennst und bereit bist, dich davon zu lösen. Das heißt, von deiner gedanklichen, destruktiven Geschichte zu lösen, die du dir erzählst und dich damit auch von den belastenden Verbindungen zu deinem Vater zu lösen. Denn du kannst und darfst dein Leben heute als erwachsener Mann eigenverantwortlich führen, OHNE dass du deinem Vater Rechenschaft ablegen musst. Und damit einhergehend bedeutet die Ablösung auch für dich: Entlasse deinen Vater aus deinen unbewußten Forderungen!

Ja, das ist eine sehr wichtige Botschaft: Deshalb noch einmal:

Entlasse deinen Vater aus deinen unbewußten Forderungen!

Damit ist gemeint, deine unbewußten Forderungen an ihn, dich endlich mehr zu lieben, endlich für dich da zu sein, endlich dir mehr Anerkennung zu zollen, etc etc…..Das sind alles deine unbewußten Forderungen an deinen Vater, die dich auch als erwachsenen Mann an ihn gebunden halten auf eine destruktive Art und Weise. Mit dieser Bindung wirst du nie frei als Mann

Damit sind wir direkt beim nächsten Punkt: du darfst deine eigene Meinung haben als erwachsener Mann und du darfst deine eigenen, selbstverantwortlichen Entscheidungen im Leben treffen. Und ja – deine Meinungen und Entscheidungen dürfen sich natürlich von denen deines Vaters unterscheiden! Auch, wenn er gern sehen würde, dass du seine Ratschläge umsetzt, seinen Meinungen folgst oder die Dinge so umsetzt im Leben, wie er es gern hätte. Das spielt keine Rolle! Wenn du als Mann dein eigenes Leben in eigener Verantwortung leben möchtest, dann löse dich davon, es deinem Vater recht machen zu wollen bis in alle Ewigkeit! Das ist nicht deine Aufgabe. Dein Vater lebt sein Leben und du lebst dein Leben. Dein Vater hat sich für seine Art zu Leben entschieden. Und du entscheidest dich für deine Art zu leben, zu denken und zu handeln. Das ist allein deine persönliche Angelegenheit.

 Ein weiterer wichtiger Punkt für dich, um dich mit der Beziehung zwischen dir und deinem Vater auseinander zu setzen und auch mal zu beleuchten, wo die Liebe zwischen euch fließt, ist die Liebessprache.

Zunächst einmal: Auch wenn deine Beziehung zum Vater auf irgendeine Weise noch belastet oder unklar ist, es gibt auch einen tiefen wahren Wesenskern in der Seele deines Vaters, der dich liebt als Sohn. Denn er hat dir dein Leben geschenkt und das ist für dich das größte Geschenk, was du bekommen hast! Denn nur du kannst jetzt mit deinen einzigartigen Gaben, Talenten und deinen Stärken in dieser Welt etwas bewirken, was sonst kein anderer Mann kann. Dein einzigartiges Leben ist ein Geschenk und du kannst es nutzen!

 

Also ich fasse die Punkte nochmal zusammen:

Was kannst du tun, um deine Beziehung zu deinem Vater zu klären und in den Frieden zu bringen?

1)     Prüfe für dich einmal, welche Wertvorstellungen die Väter und auch Großväter in ihrer Generation lebten. Und schau einmal, wie sich das zu deiner Generation und auch zu nachfolgenden Generationen unterscheidet. Allein diese Einsicht kann schon sehr erhellend sein dahingehend, dass unterschiedliche Wertvorstellungen zu unterschiedlichen Lebenszielen, Lebensinhalten und Lebensgestaltungen führen

2)     Väter und Söhne haben unterschiedliche Meinungen. Die auch entstanden sind aus den eigenen Erfahrungen im Leben und aus den eigenen Interessen. Es ist völlig in Ordnung, dass du DEINE Meinung hast und danach leben darfst und dein Vater hat die seinige. Mach es deinem Vater nicht recht, um Liebe oder Anerkennung zu bekommen dafür. Sondern gestatte dir selbst dein eigenes, eigenverantwortliches Leben.

3)     Wenn du negative Gefühle gegen deinen Vater hegst, weil dieser deine Erwartungen und Hoffnungen nach Anerkennung und Liebe nicht entspricht, dann mach dir das bewuß!  Sorge dafür, dass dein eigenes Gefühlsleben nicht abhängig davon ist, ob dein Vater dir Wohlwollen zeigt oder nicht. Und entlasse dadurch auch deinen Vater aus DEINEN Forderungen an ihn. Damit wirst du frei.

4)     Wenn du die Beziehung zu deinem Vater für dich einmal beleuchten willst und hier konkret schauen möchtest, wo die Liebe zwischen euch fließt, dann prüfe doch einmal ganz konkret, welche Liebessprache du sprichst und welche dein Vater spricht. Es gibt einen Test dafür, um das herauszufinden und das Ergebnis könnte dich wirklich überraschen!! Denn wenn du erkennst, dass dein Vater eine andere Liebessprache spricht wie du und du ihn deshalb nie wirklich verstehen konntest, dann kann dir das wahrlich die Augen öffnen!!

Und das habe ich schon erlebt bei einem meiner Kunden. Er hat den Liebessprachentest gemacht und dann plötzlich festgestellt, dass sein Vater ihm wohl sehr viel Liebe entgegenbrachte. Nur er hat es nie verstanden, weil er selbst unter „Liebe und Zuneigung bekommen“ etwas ganz anderes abgespeichert hat.

 

Denn jeder Mensch hat seine eigene Art, Liebe auszudrücken gegenüber anderen Menschen.

Und womöglich hat dein Vater eine Liebessprache, die sich von deiner unterscheidet? Und das hat dir lange Zeit das Gefühl gegeben, nicht geliebt zu werden als Sohn. Dabei hast du seine „Sprache der Liebe“ einfach nur nicht verstanden…

Wenn dich dieser Liebessprachentest interessiert, dann kannst du dir diesen auf meiner Homepage auch gerne einmal herunterladen:

Ahnenarbeit und Epigenetik

Ahnenarbeit und Epigenetik

Welche Traumata hast du von deinen Ahnen übernommen?

In dieser Podcastepisode möchte ich einmal auf die epigenetische Bedeutung deiner Ahnenverbindung eingehen. Bist du als Mann der heutigen Zeit durch die Erlebnisse deiner Vorfahren geprägt, die den 1. und 2. Weltkrieg miterlebt haben? Und wenn ja, wie könnte sich diese Prägung auf dein heutiges Leben als Mann tatsächlich auswirken? Also 2 – 3 MännerGenerationen später?….

Die Epigenetik ist ein noch recht junges Fach- und Forschungsgebiet der Biologie, welches sich mit der Frage befasst, durch welche Faktoren die Aktivität eines Gens und damit auch die Entwicklung der Zelle beeinflusst oder verändert wird. Hier wird also untersucht, inwiefern sich z.B. allgemeine Erfahrungen, Gewohnheiten, unser Lebensstil, Umwelteinflüsse und auch chemische Einflüsse etc. auf unseren Organismus, unsere Art zu Leben und auf unsere Anpassungsfähigkeit auswirken.

Wenn also ein Mensch schwierigen Lebensbedingungen ausgesetzt ist – und das permanent und über längere Zeit – dann hat das natürlich Einfluss auf diesen Menschen. Körperlich ist es dann so, dass ein Mensch, der z.B. in häufiger Angst lebt oder in Dauerstreß (beruflicher Druck oder auch emotionaler Streß im Privatleben) ständig in seinem Körper auch entsprechende Streßhormone und Botenstoffe produziert. Und ganz ganz vereinfacht bildlich gesprochen schaut das dann so aus

Diese biochemischen Substanzen innerhalb deines Körpers (also diese Streßhormone wie z.B. Adrenalin und Cortisol) werden reichlich produziert von deinen Drüsen und schwimmen dann durch deinen Körper.

Du hast also bestimmte Gedanken, wie z.B. ich schaff das nicht, ich mach mir Sorgen, wie soll das Gelingen, das muss ich auch noch tun, etc etc….Zu diesen Gedanken entstehen die passenden Gefühle von Druck, Angst, Wut, Aggression, etc…..was also dadurch alles hervorgebracht wird.

Das ist die Reaktion deines Körpers auf den von dir wahrgenommenen Streß im Außen. Dein Körper reagiert mit entsprechenden Emotionen, mit Enge in der Brust, mit flachem Atem, etc.

Früher war es der Säbelzahntiger, der dich in Streß versetzt hat und der Körper hat dann entsprechende Hormone ausgeschüttet als Antwort darauf, so dass du flüchten oder kämpfen konntest.

Heute gibt es keine Säbelzahntiger mehr,

…aber es gibt volle Autobahnen mit Stau, es gibt Zeit- und Arbeitsdruck in der Firma, es gibt finanzielle Sorgen, es gibt persönliche Konflikte in der Familie, es gibt negative Umwelteinflüsse wie z.B. Elektrosmog und Wlan-Funkstrahlung, etc etc…..

Das sind dann die Säbelzahntiger der heutigen Zeit. Aufgrund deiner Lebensumstände und die Art, wie du damit umgehst, befindest du dich und dein Körper auch dauerhaft im Kampf- und Überlebensmodus.

 

(und by the way: der größte Säbelzahntiger unserer Zeit, der uns den meisten – vor allem emotionalen Streß wie Angst – macht, ist: RICHTIG….der Fernseher! Die Nachrichten! DIE Dauerwerbesendung für Streß, Angst)

 

Wenn du also ständig im Überlebensmodus bist, dann kommst du gar nicht mehr in die Gelegenheit, den gefühlten und erlebten Streß abzubauen. Und du erkennst dies womöglich nicht mal mehr, weil dieser Zustand für dich schon so normal und zur Gewohnheit geworden ist.

Unser Körper wird also innerlich überflutet mit Streßhormonen und Botenstoffen, die sich dann an unsere Zellrezeptoren andocken. Und die Körperzelle denkt, ah okay, heute gibt’s also Streßhormon, was an mir klebt. Na gut. Wird ja morgen anders.

Aber es wird nicht anders am nächsten Tag. Da wird wieder hauptsächlich Streßhormon produziert, was wieder durch den Körper fließt und wieder an die Zelle andockt. Und so lernt die Zelle: Ja Mensch, gibt hier also nur noch Streßhormone, scheint also wichtig zu sein. Das scheinen also die aktuellen Lebensumstände meines Besitzers zu sein. Wenn ich mich also dann teile, um mich hier fortzupflanzen und mein Überleben und das meines Menschen zu sichern, dann teile ich mich so, dass hauptsächlich die Rezeptoren habe, die genau für die Streßhormone ausgelegt sind. Denn die werden ja gebraucht. Auf diese Weise passe ich mich also als Zelle den aktuellen Lebensumständen an, die ja hier augenscheinlich dauerhaft vorherrschen. 

So teilen sich dann die Zellen mit der „Information“, dass hier alles auf Streß ausgelegt ist und hauptsächlich diese Rezeptoren benötigt werden. 

Und wer braucht schon Glückshormone oder Freudehormone und die dazu passenden Rezeptoren an der Zelle, wenns Angst und Streß reichlich, im Überfluss und dauerhaft gibt? Diese Rezeptoren verkümmern dann allmählich und werden verdrängt….

(wenn du dir dazu einen passenden Film anschauen möchtest, dann empfehle ich dir „What the Bleep do we know?“, eine Art Dokumentation über deine Realitätsgestaltung)

 

Und welche negativen Einflüsse können nun dafür sorgen, dass sich in einem menschlichen Körper negative epigenetische Veränderungen vollziehen, die dann auch weitervererbt werden, also weitergegeben werden an die Nachfahren?

 

Das sind z.B.

         chemische Einflüsse (durch Umweltverschmutzung, durch Medikamente, durch Vergiftungen (Nahrungsmittel), o.ä.)

         physische Einflüsse (sehr warmes oder sehr kaltes Umfeld, an welches sich die Menschen anpassen; durch Lärm; durch Hunger, )

         psychische Einflüsse (emotionaler Art: Ängste, Unsicherheiten, Sorgen, Trauer, Unterdrückung, …)

         lebensbedrohliche Ereignisse/Schock (Trauma durch Unfall, Verlust eines lieben Angehörigen; Bedrohungen, Kriege, etc…)

Das heißt, individuelle oder kollektive negative Ereignisse prägen sich im menschlichen System ein und können dann weitergegeben werden, wenn sie nicht verändert und gelöst werden.

  

Und die ursprüngliche Frage war ja:

Haben dich deine Vorfahren, die im 1. Und 2. Weltkrieg lebten, epigenetisch geprägt als Mann, der heute lebt?

Ja. Haben Sie. Auch du kannst sicher sein, dass diese tiefgreifenden traumatischen Erlebnisse deiner Vorfahren einen so starken, verändernden Einfluss auf deren Leben und Erleben hatte, dass auch du heute noch als Nachkomme die Folgen davon spürst und somit in gewisser Weise das Erbe in dir trägst.

 

Wie könnte sich so etwas bemerkbar machen in deinem Leben?

Du bist vielleicht auch ängstlicher, vorsichtiger als andere Menschen. Gehst nicht so gerne Risiken ein oder willst dich immer entsprechend absichern.

Oder du neigst dazu, mehr zu essen oder Essen zu horten, als würde es gleich morgen nichts mehr geben.

Vielleicht spielen auch eine unterschwellige Traurigkeit oder Verlustängste o.ä. in deinem Leben eine Rolle, obwohl du selbst bisher nie eigene Erfahrungen in deinem eigenen Leben dahingehend gemacht hast, die dies begründen würden.

Ich persönlich halte auch die Bindungsschwierigkeiten und die Kinderlosigkeit bei vielen erwachsenen Menschen (die heute Mitte 40 oder älter sind) als ein Symptom dafür, dass hier die Ahnentraumata vererbt wurden. Im Sinne dessen, dass heutige Erwachsene teilweise in sich ein diffuses Gefühl haben: nein – die Verantwortung für andere Leben zu übernehmen, das schaffe ich einfach nicht, das trau ich mir nicht zu. Weder in einer festen Partnerschaft noch bei eigenen Kindern.

 Oder….und das sehe ich bei vielen erwachsenen Männern in der heutigen Zeit….du hast ein ungeklärtes, irgendwie gestörtes, belastetes Verhältnis zu deinem eigenen Vater. Der dann womöglich selbst noch im Krieg war oder ein Kriegskind war. Und der dann wahrscheinlich in Folge dessen selbst emotional verschlossen und abwesend war, auch dir gegenüber. Was du als Kind damals gewertet hast, dass er dich nicht liebt.

Aber so ist es nicht…Mit Blick auf deine Ahnen und die Geschehnisse in den Weltkriegen…und mit Blick auf die Wirkung der epigenetischen Vererbung an die Nachkommen….könntest du als Mann der heutigen Zeit einmal NEU schauen. Auch neu auf dich, deine Familie, deine Eltern und die Vorfahren schauen. Und einen offeneren und emphatischeren Blick dafür haben, wie diese traumatischen Lebensereignisse der damaligen Zeit die nachfolgenden Generationen geprägt haben.

Und die gute Nachricht ist:

JA! Du kannst es ändern! DU kannst heute Einfluss nehmen und dich ändern. DU kannst Frieden machen mit deiner Vergangenheit, mit deinen Eltern, deinem Vater und du kannst tatsächlich auch – zumindest auf energetischer Basis diese Vergangenheit zum positiven beeinflussen. Du kannst zwar nicht das Geschehene unwirksam machen – dennoch kannst du die Vergangenheit/deine Vergangenheit und die deiner Ahnen neu befrieden. Neu befrieden heißt: Frieden einbringen, auch rückwirkend. Eine neue Brille aufsetzen und auch Vergebung praktizieren.

Das ist ein Wirken deinerseits auf emotionaler Ebene. Und dieses Wirken wird auch dich als Mann ändern. Es wird dein Herz öffnen. Für dich, deinen Vater, deinen Großvater und die männliche Linie, die auch gelitten hat.

Und was das betrifft denke ich, dass IHR Männer heute diejenigen seid, die das männliche Ahnenkollektiv ins Gleichgewicht bringen können. Ihr könnt da etwas reingeben – auf energetische Weise – und damit auch einen sehr sehr großen Einfluss nehmen auf die Veränderung der Welt in der aktuellen Zeit!

Denn – wenn du bereit bist, deine Vergangenheit anzuschauen und dort etwas beizutragen zur Heilung des männlichen kollektiven Feldes und der Traumata in dieser vergangen Zeit (und ich rede hier von den letzten 2 -3 Generationen), dann wird das auch dich verändern!

Dich selbst – in dir. Und du wirst dann mit starken Wurzeln UND deinen geheilten Ahnen in deinem Rücken, die hinter dir stehen und dir Lebenskraft geben, ganz andere Entscheidungen treffen und damit auch neue Wege im Leben gehen. Wege des Herzens, gemeinsam mit anderen an deiner Seite…

 Und in einer der nächsten Folgen erzähle ich dir mal von einer persönlichen Erfahrung mit einem meiner männlichen Ahnen, die mich einerseits tief erschüttert, aber auch ebenso tief beeindruckt hat. Weil ich dort nämlich am eigenen Leib wirklich gespürt und erlebt habe, welche Lebensveränderung durch die Ahnenarbeit möglich ist.

 Und falls du jetzt neugierig geworden bist als Mann, da auch mal in Kontakt zu gehen mit deinen eigenen Ahnen, dann hast du noch Gelegenheit, dich zum anstehenden Rauhnachtskurs anzumelden. Dieser startet im Dezember und wir führen dich da in dem Kurs auch auf die Spuren und in den ersten Kontakt mit deinen Ahnen.

Und in der heutigen Zeit brauchts einfach innere Stärkung auf jede Weise und eine Anbindung an die eigenen Wurzeln, um der turbulenten Zeit die Stirn bieten zu können und sich selbst und seine Familie gut aufzustellen.

Denn das, was du dir zur Stärkung Gutes tust als Mann, das wirkt sich logischerweise auch in der Kraft und Energie sofort positiv auf dein Umfeld aus. Und das wird aktuell in jeder Weise gebraucht! Und wenn du schon eine Weile meinen Podcast hörst, dann weißt du, dass Veränderung in dir selbst und deinem Sein beginnt. Und jeder Mann heute für sich etwas tun kann, um sein Bewußtsein zu erweitern und sich dadurch auch ein neues Verständnis über sich und das Leben selbst erlangen kann…

Ehre den Gedanken, der dich zum Vater machte

In den „Botschaften aus dem geistigen Feld des Friedvollen Kriegers“ findest du wesentliche Impulse, Ideen, starke Gedanken und tiefgehende Wahrheiten, die dir als Mann dienen können für dein Leben! Öffne dein Herz und lausche diesen Worten und fühle hin, was jetzt für dich wichtig ist. Worauf du als Mann jetzt in deinem Leben deinen Fokus ausrichten kannst, um mehr Freude, Liebe, Lust und Kraft aus dir heraus zu entfalten…

Ehre den Gedanken, der dich zum Vater machte

 

„Du – bist hier und in allen Kindern. Genau wie das Kind in dir.

Das Universelle zeigt sich im Leben selbst.

Bist du Schöpfer und Erschaffer?

Hast du deinen Samen gegeben aus Liebe? Aus Liebe zu dir als Mann?

Manchmal ist es so und manchmal nicht.

Doch tief in deinen Zellen verwurzelt ist das Begehr, dich zu teilen.

Etwas von dir zu lassen – hier auf dieser Welt.

Ein Menschenkind – was gezeugt aus Liebe – lebt auch in diesem Bewusstsein.

Denn das Bewusstsein hat entschieden.

Wenn du Vater bist – in welchem Bewusstsein lebst du?

Für deine Kinder? Für alle Kinder?

Siehe, denn alles ist eins.

Die Mutter gab das Nest, der Vater den Samen.

So entstand die Schöpfung aus euch und gebar etwas Neues, was es noch nicht gab.

Jetzt füttert ihr es – das Neue – mit euren Leben und auch eurem Sterben.

Mit eurer Liebe und auch eurem Haß.

Genauso gilt es zu verstehen, dass Menschen sich nähren.

In reiner Form – ist alles eins.

In reiner Form – ist alles im Leben im Samen deiner selbst.

Wenn du selbst Vater bist, ist der Samen, den du gibst, deine Liebe oder dein Haß.

Das eben, was in dir ist. Es manifestiert sich zu Leben.

Aus welcher Quelle speist du das Leben?

Was willst du hinterlassen auf dieser Welt, wofür es sich lohnt, in Freude und Liebe zu sein?

Ehre den Gedanken, der dich zum Vater machte. Denn darin liegt schöpferischer Geist.

Die Quelle deines Lebens ist der Samen in dir.

Die Quelle des Lebens bei der Frau ist ihr Schoß.

Nur wenn ihr zusammen gebiert, erschafft ihr Leben.

Die Zeiten danach entscheiden, welchen Weg ihr geht.

Dein Kind ist auch mein Kind.

Es ist das, was bleibt, wenn du gehst.

Der ehrenvolle Gedanke in dir als Mann, der zum Schöpfer wurde.

 

Es ist nicht die Liebe zur Frau, sondern die Liebe zum Leben selbst, die dich zum Schöpfer machte.

Das ist das, was du deine Kinder lehren kannst – die Liebe zum Leben selbst, die eigene Macht, die längst in ihnen steckt.

Der Samen des Ursprungs, der erschafft, war nur 1 Gedanke.

Ein Gedanke, der so frei und mächtig war, dass er menschliches Leben erschuf und dadurch die Welt veränderte.

Bist du dir dessen eigentlich bewusst?

Dass das Leben nicht durch den Samen selbst sondern durch den Geist in ihm erschaffen wurde?

Feiere das! Feiere das!

Denn von Herzen erkennst du nun, wie mächtig du wirklich bist als Mann.

Dass deine Liebe zum Leben das Leben selbst erschaffen kann.

Dort stehst du der Frau in nichts nach, auch wenn man dich lange etwas anderes lehrte.

Und so seid ihr verbunden – Mann und Frau, um Leben zu erschaffen und euch selbst zu erkennen. Dass ihr die Götter seid, um die es geht hier auf Erden.

Göttlich zu sein bedeutet, das Leben zu lieben.

Göttlich zu sein bedeutet, die Macht zu spüren, die in jedem Samen und in jedem Schoße steckt.

Göttlich zu sein bedeutet, sich selbst zu nähren – durch Gedanken des Lebens.

Du bist Erschaffer, du bist der Samen.

Du bist das Leben selbst, was Leben zu erschaffen vermag.

Und deine Kinder sind der Ausdruck deiner gedanklich manifestierten Kraft.

Siehe sie in Liebe – und du siehst dich.

Siehe ihre Mutter in ihnen – und du siehst dich in deiner Manneskraft.

Spüre heute deine Lust, deinen Schmerz, deine Einsamkeit, deine Kraft – spüre alles!

Und dann gehe hin und schenke deinen Kindern deine herzvollste Umarmung!

Denn das ist die Umarmung des Lebens!

Mehr ist nicht zu tun.

Umarme dich und dein Leben als Mann – mit all dem Gefühl, was heute ist.

Und mehr ist nicht zu tun.

Um zu spüren, was Leben heißt…“