Ahnenarbeit und Epigenetik

Ahnenarbeit und Epigenetik

Welche Traumata hast du von deinen Ahnen übernommen?

In dieser Podcastepisode möchte ich einmal auf die epigenetische Bedeutung deiner Ahnenverbindung eingehen. Bist du als Mann der heutigen Zeit durch die Erlebnisse deiner Vorfahren geprägt, die den 1. und 2. Weltkrieg miterlebt haben? Und wenn ja, wie könnte sich diese Prägung auf dein heutiges Leben als Mann tatsächlich auswirken? Also 2 – 3 MännerGenerationen später?….

Die Epigenetik ist ein noch recht junges Fach- und Forschungsgebiet der Biologie, welches sich mit der Frage befasst, durch welche Faktoren die Aktivität eines Gens und damit auch die Entwicklung der Zelle beeinflusst oder verändert wird. Hier wird also untersucht, inwiefern sich z.B. allgemeine Erfahrungen, Gewohnheiten, unser Lebensstil, Umwelteinflüsse und auch chemische Einflüsse etc. auf unseren Organismus, unsere Art zu Leben und auf unsere Anpassungsfähigkeit auswirken.

Wenn also ein Mensch schwierigen Lebensbedingungen ausgesetzt ist – und das permanent und über längere Zeit – dann hat das natürlich Einfluss auf diesen Menschen. Körperlich ist es dann so, dass ein Mensch, der z.B. in häufiger Angst lebt oder in Dauerstreß (beruflicher Druck oder auch emotionaler Streß im Privatleben) ständig in seinem Körper auch entsprechende Streßhormone und Botenstoffe produziert. Und ganz ganz vereinfacht bildlich gesprochen schaut das dann so aus

Diese biochemischen Substanzen innerhalb deines Körpers (also diese Streßhormone wie z.B. Adrenalin und Cortisol) werden reichlich produziert von deinen Drüsen und schwimmen dann durch deinen Körper.

Du hast also bestimmte Gedanken, wie z.B. ich schaff das nicht, ich mach mir Sorgen, wie soll das Gelingen, das muss ich auch noch tun, etc etc….Zu diesen Gedanken entstehen die passenden Gefühle von Druck, Angst, Wut, Aggression, etc…..was also dadurch alles hervorgebracht wird.

Das ist die Reaktion deines Körpers auf den von dir wahrgenommenen Streß im Außen. Dein Körper reagiert mit entsprechenden Emotionen, mit Enge in der Brust, mit flachem Atem, etc.

Früher war es der Säbelzahntiger, der dich in Streß versetzt hat und der Körper hat dann entsprechende Hormone ausgeschüttet als Antwort darauf, so dass du flüchten oder kämpfen konntest.

Heute gibt es keine Säbelzahntiger mehr,

…aber es gibt volle Autobahnen mit Stau, es gibt Zeit- und Arbeitsdruck in der Firma, es gibt finanzielle Sorgen, es gibt persönliche Konflikte in der Familie, es gibt negative Umwelteinflüsse wie z.B. Elektrosmog und Wlan-Funkstrahlung, etc etc…..

Das sind dann die Säbelzahntiger der heutigen Zeit. Aufgrund deiner Lebensumstände und die Art, wie du damit umgehst, befindest du dich und dein Körper auch dauerhaft im Kampf- und Überlebensmodus.

 

(und by the way: der größte Säbelzahntiger unserer Zeit, der uns den meisten – vor allem emotionalen Streß wie Angst – macht, ist: RICHTIG….der Fernseher! Die Nachrichten! DIE Dauerwerbesendung für Streß, Angst)

 

Wenn du also ständig im Überlebensmodus bist, dann kommst du gar nicht mehr in die Gelegenheit, den gefühlten und erlebten Streß abzubauen. Und du erkennst dies womöglich nicht mal mehr, weil dieser Zustand für dich schon so normal und zur Gewohnheit geworden ist.

Unser Körper wird also innerlich überflutet mit Streßhormonen und Botenstoffen, die sich dann an unsere Zellrezeptoren andocken. Und die Körperzelle denkt, ah okay, heute gibt’s also Streßhormon, was an mir klebt. Na gut. Wird ja morgen anders.

Aber es wird nicht anders am nächsten Tag. Da wird wieder hauptsächlich Streßhormon produziert, was wieder durch den Körper fließt und wieder an die Zelle andockt. Und so lernt die Zelle: Ja Mensch, gibt hier also nur noch Streßhormone, scheint also wichtig zu sein. Das scheinen also die aktuellen Lebensumstände meines Besitzers zu sein. Wenn ich mich also dann teile, um mich hier fortzupflanzen und mein Überleben und das meines Menschen zu sichern, dann teile ich mich so, dass hauptsächlich die Rezeptoren habe, die genau für die Streßhormone ausgelegt sind. Denn die werden ja gebraucht. Auf diese Weise passe ich mich also als Zelle den aktuellen Lebensumständen an, die ja hier augenscheinlich dauerhaft vorherrschen. 

So teilen sich dann die Zellen mit der „Information“, dass hier alles auf Streß ausgelegt ist und hauptsächlich diese Rezeptoren benötigt werden. 

Und wer braucht schon Glückshormone oder Freudehormone und die dazu passenden Rezeptoren an der Zelle, wenns Angst und Streß reichlich, im Überfluss und dauerhaft gibt? Diese Rezeptoren verkümmern dann allmählich und werden verdrängt….

(wenn du dir dazu einen passenden Film anschauen möchtest, dann empfehle ich dir „What the Bleep do we know?“, eine Art Dokumentation über deine Realitätsgestaltung)

 

Und welche negativen Einflüsse können nun dafür sorgen, dass sich in einem menschlichen Körper negative epigenetische Veränderungen vollziehen, die dann auch weitervererbt werden, also weitergegeben werden an die Nachfahren?

 

Das sind z.B.

         chemische Einflüsse (durch Umweltverschmutzung, durch Medikamente, durch Vergiftungen (Nahrungsmittel), o.ä.)

         physische Einflüsse (sehr warmes oder sehr kaltes Umfeld, an welches sich die Menschen anpassen; durch Lärm; durch Hunger, )

         psychische Einflüsse (emotionaler Art: Ängste, Unsicherheiten, Sorgen, Trauer, Unterdrückung, …)

         lebensbedrohliche Ereignisse/Schock (Trauma durch Unfall, Verlust eines lieben Angehörigen; Bedrohungen, Kriege, etc…)

Das heißt, individuelle oder kollektive negative Ereignisse prägen sich im menschlichen System ein und können dann weitergegeben werden, wenn sie nicht verändert und gelöst werden.

  

Und die ursprüngliche Frage war ja:

Haben dich deine Vorfahren, die im 1. Und 2. Weltkrieg lebten, epigenetisch geprägt als Mann, der heute lebt?

Ja. Haben Sie. Auch du kannst sicher sein, dass diese tiefgreifenden traumatischen Erlebnisse deiner Vorfahren einen so starken, verändernden Einfluss auf deren Leben und Erleben hatte, dass auch du heute noch als Nachkomme die Folgen davon spürst und somit in gewisser Weise das Erbe in dir trägst.

 

Wie könnte sich so etwas bemerkbar machen in deinem Leben?

Du bist vielleicht auch ängstlicher, vorsichtiger als andere Menschen. Gehst nicht so gerne Risiken ein oder willst dich immer entsprechend absichern.

Oder du neigst dazu, mehr zu essen oder Essen zu horten, als würde es gleich morgen nichts mehr geben.

Vielleicht spielen auch eine unterschwellige Traurigkeit oder Verlustängste o.ä. in deinem Leben eine Rolle, obwohl du selbst bisher nie eigene Erfahrungen in deinem eigenen Leben dahingehend gemacht hast, die dies begründen würden.

Ich persönlich halte auch die Bindungsschwierigkeiten und die Kinderlosigkeit bei vielen erwachsenen Menschen (die heute Mitte 40 oder älter sind) als ein Symptom dafür, dass hier die Ahnentraumata vererbt wurden. Im Sinne dessen, dass heutige Erwachsene teilweise in sich ein diffuses Gefühl haben: nein – die Verantwortung für andere Leben zu übernehmen, das schaffe ich einfach nicht, das trau ich mir nicht zu. Weder in einer festen Partnerschaft noch bei eigenen Kindern.

 Oder….und das sehe ich bei vielen erwachsenen Männern in der heutigen Zeit….du hast ein ungeklärtes, irgendwie gestörtes, belastetes Verhältnis zu deinem eigenen Vater. Der dann womöglich selbst noch im Krieg war oder ein Kriegskind war. Und der dann wahrscheinlich in Folge dessen selbst emotional verschlossen und abwesend war, auch dir gegenüber. Was du als Kind damals gewertet hast, dass er dich nicht liebt.

Aber so ist es nicht…Mit Blick auf deine Ahnen und die Geschehnisse in den Weltkriegen…und mit Blick auf die Wirkung der epigenetischen Vererbung an die Nachkommen….könntest du als Mann der heutigen Zeit einmal NEU schauen. Auch neu auf dich, deine Familie, deine Eltern und die Vorfahren schauen. Und einen offeneren und emphatischeren Blick dafür haben, wie diese traumatischen Lebensereignisse der damaligen Zeit die nachfolgenden Generationen geprägt haben.

Und die gute Nachricht ist:

JA! Du kannst es ändern! DU kannst heute Einfluss nehmen und dich ändern. DU kannst Frieden machen mit deiner Vergangenheit, mit deinen Eltern, deinem Vater und du kannst tatsächlich auch – zumindest auf energetischer Basis diese Vergangenheit zum positiven beeinflussen. Du kannst zwar nicht das Geschehene unwirksam machen – dennoch kannst du die Vergangenheit/deine Vergangenheit und die deiner Ahnen neu befrieden. Neu befrieden heißt: Frieden einbringen, auch rückwirkend. Eine neue Brille aufsetzen und auch Vergebung praktizieren.

Das ist ein Wirken deinerseits auf emotionaler Ebene. Und dieses Wirken wird auch dich als Mann ändern. Es wird dein Herz öffnen. Für dich, deinen Vater, deinen Großvater und die männliche Linie, die auch gelitten hat.

Und was das betrifft denke ich, dass IHR Männer heute diejenigen seid, die das männliche Ahnenkollektiv ins Gleichgewicht bringen können. Ihr könnt da etwas reingeben – auf energetische Weise – und damit auch einen sehr sehr großen Einfluss nehmen auf die Veränderung der Welt in der aktuellen Zeit!

Denn – wenn du bereit bist, deine Vergangenheit anzuschauen und dort etwas beizutragen zur Heilung des männlichen kollektiven Feldes und der Traumata in dieser vergangen Zeit (und ich rede hier von den letzten 2 -3 Generationen), dann wird das auch dich verändern!

Dich selbst – in dir. Und du wirst dann mit starken Wurzeln UND deinen geheilten Ahnen in deinem Rücken, die hinter dir stehen und dir Lebenskraft geben, ganz andere Entscheidungen treffen und damit auch neue Wege im Leben gehen. Wege des Herzens, gemeinsam mit anderen an deiner Seite…

 Und in einer der nächsten Folgen erzähle ich dir mal von einer persönlichen Erfahrung mit einem meiner männlichen Ahnen, die mich einerseits tief erschüttert, aber auch ebenso tief beeindruckt hat. Weil ich dort nämlich am eigenen Leib wirklich gespürt und erlebt habe, welche Lebensveränderung durch die Ahnenarbeit möglich ist.

 Und falls du jetzt neugierig geworden bist als Mann, da auch mal in Kontakt zu gehen mit deinen eigenen Ahnen, dann hast du noch Gelegenheit, dich zum anstehenden Rauhnachtskurs anzumelden. Dieser startet im Dezember und wir führen dich da in dem Kurs auch auf die Spuren und in den ersten Kontakt mit deinen Ahnen.

Und in der heutigen Zeit brauchts einfach innere Stärkung auf jede Weise und eine Anbindung an die eigenen Wurzeln, um der turbulenten Zeit die Stirn bieten zu können und sich selbst und seine Familie gut aufzustellen.

Denn das, was du dir zur Stärkung Gutes tust als Mann, das wirkt sich logischerweise auch in der Kraft und Energie sofort positiv auf dein Umfeld aus. Und das wird aktuell in jeder Weise gebraucht! Und wenn du schon eine Weile meinen Podcast hörst, dann weißt du, dass Veränderung in dir selbst und deinem Sein beginnt. Und jeder Mann heute für sich etwas tun kann, um sein Bewußtsein zu erweitern und sich dadurch auch ein neues Verständnis über sich und das Leben selbst erlangen kann…

Ahnen als Mentor oder die Antwort auf die Frage WER BIN ICH

Ahnen als Mentor

oder eine sehr einfache, doch wertvolle Antwort auf die Frage: WER BIN ICH?

In dieser Podcastepisode möchte ich mit dir mal teilen, was ein Kunde, mit dem ich zusammen gearbeitet habe, für eine wirklich geniale und doch so einfache Botschaft von einem seiner Ahnen persönlich erhalten hat auf die Frage: „Wer bin ich?“

Heute möchte ich euch mal von einer Kundenerfahrung berichten, die ein Mann mit einem Ahnen aus seiner Linie erlebt hat.

Diese Ahnenkontakte entstehen ja über innere Reisen, die ich anleite und worüber der Mann dann die Möglichkeit hat, tatsächlich einen Ahnen zu treffen. Und mit diesem Ahnen dann ein inneres Gespräch zu führen und sich beraten zu lassen über eine Frage, die er hat.

Das können Alltagsfragen sein, wie z.B.

Was kann ich tun, um meine Gesundheit zu stärken?“

„Was kann ich tun, um mehr Freude im Leben zu haben?“

„Wie überwinde ich meine Traurigkeit?“

„Wie finde ich Freunde, mit denen ich mein Leben teilen kann?“

„Wie erlebe ich mehr Liebe in meiner Ehe?“

Etc. etc. etc.

 

Und dieser Mann, mit dem ich zusammengearbeitet habe – ich nenne ihn mal Jonathan –  hat diese innere Reise angetreten und sich zu einem Ahnen führen lassen, dem er dann die Frage stellte: „Wer bin ich?“

Und der Ahne, den er traf, war ein Mann aus dem Mittelalter.

Ein einfacher Mann. Der auch einfach in der Sprache war.

Das war ein Mann, der jeden Tag seiner Tätigkeit nachging, in die Schmiede zu gehen und dort handwerklich etwas anzufertigen.

Also, Jonathan nahm dann Kontakt auf zu diesem Ahnen und stellte ihm dann diese Frage: „Wer bin ich?“


Und der Ahne stand vor ihm und sagte:

„Ich bin der, der Feuer macht.

Ich bin der, der Wasser holt.

Ich bin der, der das Eisen schmiedet

Ich bin der, der Schwerter macht.

Ich bin der, der andere beschützt.“

 

Ja, und Jonathan war dann irritiert wegen dieser Antworten und fragte nochmal: „Ja aber wer bin ich?“

Und es folgten die gleichen Antworten von dem Schmied, ergänzt noch um weitere 2 Sätze:

„Ich bin der, der 1 Frau und 3 Kinder hat.

Ich bin der, der hier in Lindeu lebt“

 

Das waren die Antworten seines Ahnen auf die Frage „Wer bin ich?“

Jetzt kann man erstmal denken: hm ja, was soll ich denn mit diesen Aussagen anfangen, der Ahne hat ja nur von sich gesprochen.

Allerdings,es stecken ja soviele Botschaften für den Jonathan in diesen Aussagen drin, die auf dem ersten Blick gar nicht erkennbar waren. Weil Jonathan auch eine ganz andere Erwartung hatte, was er als Antwort wohl bekommen möge.

Doch wir haben uns dann die Antworten und auch die Parallelen zu Jonathans Leben angeschaut und da wurde es ihm klar, was sein Ahne ihm vermittelt hat:

Das eine war: es ist einfach. Die Sprache ist einfach. Das Tun ist einfach. Das Leben ist einfach. Und dennoch ist das, was du tust, voller Bedeutung. Auch wenn es täglich das Gleiche zu sein scheint.

Diese einfache Sprache…ich hole Wasser, ich mache Feuer, ich schmiede Eisen – das beschreibt ja auch ganz konkret das Handeln im JETZT. Das hat auch etwas vom heutigen Achtsamkeitstrainings. Dieses: wenn ich sitze, sitze ich. Wenn ich stehe, stehe ich. Wenn ich gehe, gehe ich. Wenn ich abspüle, spüle ich ab.

 

Der Ahne schmiedete täglich Schwerter. Schwerter, die dazu dienten, Feinde abzuwehren und Familien, Dörfer und Hab und Gut zu schützen.

 

Naja, und letztendlich lag auch für Jonathan bei näherer Betrachtung dieser Ahnenbotschaft seines Ahnen noch viel mehr an Weisheit drin, als ihm auf dem ersten Blick bewusst war.

Denn: Jonathans Frage „Wer bin ich?“, die er stellte, hatte auch das Ziel, ihm ein paar Impulse zu geben für seinen weiteren Lebensweg. Es stand nämlich auch eine berufliche und eine familiäre Entscheidung bei ihm an.

ENTSCHEIDUNG …auch interessant oder? Er hat als Ahnen einen Schmied getroffen, der Schwerter schmiedet. Und Schwerter stehen für…richtig…Entscheidungen. Das Schwert aus der Scheide zu ziehen ist das Symbol dafür: zu ent-scheiden.

Nun, Jonathan hat dann also diese Ahnenbotschaft ein paar Tage auf sich wirken lassen, bevor er seine einfache, aber sehr klare Entscheidung getroffen hat. Auch in puncto seiner Familie, die davon betroffen war. Und die es auch zu schützen galt…mit und durch seine Entscheidung.

Spannend oder?

Ja, was unsere Ahnen heute noch beitragen können für unsere persönlichen Lebensentscheidungen, das ist schon unglaublich, nicht wahr?

Da möchte ich gerne jeden von euch mehr ermutigen, mal Kontakt aufzunehmen. Zu euren Ahnen, euren Linien und damit zu euch selbst.

In diesem Sinne: wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teile Sie doch gerne mit Freunden oder interessierten Männern.

Und wenn auch du vor einer herausfordernden Entscheidung in deinem Leben stehst oder Antworten suchst

und dir dafür einen deiner Ahnen an die Seite holen möchtest, dann kann ich dir dabei womöglich helfen.

Du kannst gerne dafür ein Gespräch bei mir buchen auf meiner Homepage unter www.friedvoller-krieger.com/Kontakt

Da findest du einen Kalender mit meinen freien Gesprächsterminen, wo du dir einen verfügbaren Termin buchen kannst. 

Ahnen und wie sie dein Leben als Mann heute beeinflussen

Ahnen und wie sie dein Leben als Mann heute beeinflussen...

Haben deine Ahnen Einfluss auf deine heutigen Gefühle und dadurch auch auf deine Entscheidungskraft?

Haben deine Ahnen heute noch Einfluss auf dein aktuelles Leben und deine persönlichen Entscheidungen als Mann? Und wenn ja, wie könntest du dies zu deinem Gunsten nutzen?

Um dich selbst auf die Spur als Mann zu machen, welche Kräfte in dir wirken, mit welchen Schwächen und Stärken, Eigenschaften und Qualitäten du hier als Mann in diesem Leben aufgestellt bist, da lohnt sich gewiß ein Blick in deine Ahnenreihe.

Du hast es ja bis hierher geschafft. Du bist entstanden, weil vor dir viele Generationen an Männern und Frauen tatsächlich gelebt haben. Wenn man allein mal die letzten 400 Jahre zurück betrachtet, brauchte es vor dir ca. 12 Generationen, die gelebt haben. Und diese 12 Generationen beinhalten allein in gerade Linie (also von deiner Mutter und deinem Vater zurück betrachtet) ca. 4.000 Vorfahren!

4000!!….Menschen, die in den letzten 400 Jahren hier auf diesem Planeten gewandelt sind und die es dir ermöglicht haben, dass du heute überhaupt lebst.

Und diese Zeitrechnung reicht ja noch viel viel weiter zurück, wie du dir vorstellen kannst….

Du hast ja

2 Eltern

4 Großeltern

8 UrUrgroßeltern

16 UrUrUrgroßeltern

32 dritte Urgroßeltern

64 vierte Urgroßeltern etc

Dies alles brauchte in den letzten 400 Jahren insgesamt 4.094 Vorfahren. 

 

Und all diese Ahnen bilden für dich ein großes Kraftfeld im Hintergrund. Mit all den Erfahrungen, Erlebnissen, kulturellen und gesellschaftlichen Prägungen, die diese Menschen erlebt haben. Sowohl kollektiv als auch individuell.

😊  ja, und du hast dir heute den 1.Platz in der Reihe ergattert und bist hier auf dem Planeten als Mann inkarniert…

Nicht nur, um persönliche Erfahrungen zu machen und dich als Mensch zu erleben, sondern auch, um dich und deine männlichen Kräfte zum Ausdruck zu bringen.

Um einmal zu erforschen, wofür du hier überhaupt angetreten bist, was deine persönlichen Stärken sind, die du hier als Mann entfalten und auch lebensdienlich in die Welt geben kannst….

Es lohnt sich also ein Blick auf deine Ahnen und dein Erbe, um einerseits Zusammenhänge zu erkennen, die deinen persönlichen Lebensweg prägen.

Und andererseits um hinderliche Muster und Traumata zu erkennen und auch zu lösen, die du womöglich von deinen Ahnen mit übernommen hast.

Denn erlebte Traumata aus deiner Ahnenreihe können dich heute noch nachhaltig beeinflussen und dein Leben auch schwer machen. Das Forschungsgebiet der Epigenetik hat dies längst bewiesen, dass wir heute als Menschen traumatische Ereignisse unserer Vorfahren mit in unserem Zellgedächtnis gespeichert haben.

Ich gebe dir mal ein Beispiel:

Wenn du ein Mann bist, dessen Vorfahren hier in z.B. den 1. oder 2. Weltkrieg miterlebt haben, dann trägst auch du hier eine Zellerinnerung in dir von diesen schweren, menschen- und lebensunwürdigen Zeiten. Von Gewalt, Krieg, Verlust, Schmerz und Leid – dem die Männer damals im Krieg völlig handlungsunfähig und ohnmächtig gegenüber standen.

Und heute erlebst du als Nachfahre vielleicht ähnliche Gefühle von Angst, Ohnmacht, Verzweiflung oder Aggression, in der Krise, die wir hier auf der Welt gerade erleben.

Da gibt es also auch in dir eine tiefe Erinnerung an bedrohliche Zeiten, die auch Urängste in dir wecken wird.

Angst ist aktuell die stärkste Emotion, die hier auf der Welt als Energie wirkt.

Angst führt dazu, dass Menschen entweder handlungsunfähig und entscheidungsunfähig werden, dass Menschen mit Flucht oder Ignoranz reagieren (so nach dem Motto: „Was geht mich das hier alles an?“)

oder dass Menschen mit Aggression reagieren und sich eine Projektionsfläche suchen für ihre eigene Wut (…dann ist eben der Nachbar schuld, der Politiker xy, die Reichen, die Auto Fahrer, die Einfamilienhausbesitzer, die Arbeitslosen, oder oder oder).

Das heißt, die Wut in dir als Mann, die da entsteht, sucht sich einen Kanal und eine Projektionsfläche.

Und was ist der wahre Hintergrund von dem allen??

 

Du hast nie gelernt als Mann, dir deiner Emotionen überhaupt bewußt zu werden.

Du hast nie gelernt als Mann, einen bewußten Umgang mit z.B. deinen Ängsten zu erlernen.

Euch Männern wurde genau das in den letzten Jahrhunderten systematisch ab-erzogen und auch unterbunden. Keine Angst haben zu dürfen. Nicht weinen zu dürfen. Nicht schwach sein zu dürfen.

Das waren alles Botschaften, die in das kollektive Bewußtsein von Männern eingeflossen sind.

Und die Folgen heute sind: Männer, die überhaupt nicht wissen, was mit ihnen los ist. Die gar nicht orten können in sich selbst, welche Gefühle da so in Wallung in ihnen sind.

Und die bisher auch keine Methoden und Mittel an der Hand haben, als erwachsener Mann einen guten Umgang mit den eigenen Gefühlen zu finden und diese auch in sich selbst verändern zu können. Lösen zu können.

Es ist also wichtig zu verstehen für dich als Mann, dass du natürlich wie jeder andere Mensch ein lebendiges, emotionales, fühlendes Wesen bist!

Und dass du selbst den größten Einfluss auf die Beobachtung und Veränderung deiner täglichen Emotionen nehmen kannst!

Du musst heute nicht mehr in antrainierter Hilflosigkeit durch dein Leben gehen und dann andere über dein Leben entscheiden lassen!

Du musst heute nicht mehr darauf warten, dass unliebsame Gefühle in dir irgendwie von selbst verschwinden.

Oder dass du, um Emotionen zu unterdrücken, zu Ablenkungsmanövern greifst wie Essen, Netflix, reichlich viel Arbeiten, das 5.FeierabendBier etc etc.

 

Die gute Nachricht ist ja:

DU kannst heute selbst etwas dafür tun, um Ängste und Hemmungen zu überwinden.

Um deine Blockaden in dir zu lösen.

DU kannst heute selbst etwas dafür tun, um deine Stärken als Mann zu entfalten und diese wirklich WIRKSAM (als wirkenden Samen sozusagen) hier in deinem Leben zu entfalten.

Als Nachfahre deiner tausenden Ahnen vor dir trägst du auch ebensoviel Kraft und Potenzial in dir, das du dir nutzbar machen kannst.

DU bist heute der, der seine eigene Welt tatsächlich verändern kann!

Und wie können dich denn deine Ahnen dabei unterstützen?

Nun, so wie deine Ahnen dir epigenetisch traumatische Erfahrungen vererbt haben, so haben sie dir natürlich auch Erfahrungen und Erinnerungen vererbt, die von Lebensfreude, von Liebe, von Fülle und Sinn im Leben, von Erfindergeist und Visionskräften geprägt sind.

Es gab also auch viele Menschen vor dir, auch viele Männer, die ein zutiefst erfüllendes männliches Leben gelebt haben. Die als Mann so stark mit ihrer männlichen Kraft verbunden waren, dass sie dies täglich im eigenen Leben gespürt haben. Und dass sie aus dieser Quelle der männlichen Kraft auch in Krisen schöpfen konnten. Und die einfach wußten aufgrund ihrer Intuition: wo liegt jetzt meine Stärke, was erfordert jetzt mein Handeln, wie gehe ich jetzt vor….

Und diese Qualität liegt ja auch in dir als Mann der heutigen Zeit.

Diese Anbindung an deine Ahnenkraft kannst auch du dir zu nutze machen für dein eigenes Leben.

Du kannst dir heute diese starke männliche Linie und die Rückbesinnung auf deine männlichen Wurzeln zurück holen. Um diese Kraft für deine eigene Lebensgestaltung nutzbar zu machen. Um dich nicht lenken zu lassen von anderen, sondern selbst am Steuer des Lebens zu sitzen.

Und es gibt eine Menge Ahnen, männlicher und weiblicher, die dir dafür gerne zur Verfügung stehen. Es ist nämlich auch so, dass du dir für deine aktuelle Lebenssituation oder ein aktuelles Lebensthema einen Ahnen aus deiner Linie an deine Seite holen kannst, der dich beraten wird.

Das ist wie ein innerer Mentor, den du fragen kannst und um Rat bitten kannst, was nun zu tun ist. Ein Ahne, der dir mit seiner damals gelebten Weisheit zur Verfügung steht, um dir zu helfen.

Und wenn du sagst, das klingt interessant, so einen persönlichen Berater zu haben, der genau weiß, wie es mir geht und mir zur Seite stehen kann, weil er eben mit mir über Raum und Zeit in meiner Ahnenlinie verbunden ist, dann lade ich dich herzlich ein, dich mit anderen Männern hierfür mal auf den Weg zu machen und deinen Ahnenmentor einmal kennen zu lernen.